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Question

Veeam Agent Lizenz / VSPC Verhalten

  • March 17, 2026
  • 1 comment
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Hallo zusammen,

ich habe mal wieder eine kurze Frage.

Wir haben bei unseren Kunden verschiedene Konstellationen:

  • Kunden mit VBR und Agents

  • Kunden ohne VBR, aber mit Agents, die über die VSPC gemanagt sind

  • sowie kleinere Kunden mit 2–3 PCs, auf denen Veeam Agents installiert sind

In den meisten Fällen ist zusätzlich ein Management Agent installiert. Die Geräte sind jedoch in der VSPC auf „unmanaged“ gestellt und sichern ihre Backups lokal auf eine NAS.

Bei den meisten Kunden funktioniert das problemlos. Allerdings gibt es zwei Kunden, bei denen wir alle 1–2 Monate die Lizenz manuell neu einspielen müssen, da sich diese nicht automatisch aktualisiert bzw. erneuert.
Die Agents springen nach Ablauf in den Free-Modus, obwohl die Lizenz im Pulse-Portal noch gültig ist (Restlaufzeit ca. 2 Monate).

Ich habe dazu folgenden Thread im Veeam-Forum gefunden, der darauf hindeutet, dass dies ohne VBR oder VSPC eigentlich nicht automatisch funktionieren sollte:
https://forums.veeam.com/veeam-agent-for-windows-f33/feature-request-auto-update-license-key-for-veeam-agent-t51166.html

Was ich jedoch nicht verstehe:
Warum funktioniert es bei einigen Kunden problemlos und bei anderen nicht?
(Also gleiche Konstellation – alles identisch – aber nur einige Agents aktualisieren die Lizenz automatisch und laufen nicht in den Free-Modus.)

Zusätzlich melden alle „unmanaged“ Agents den Lizenzverbrauch nicht automatisch (wir nutzen das Veeam Rental License Modell).

Bedeutet das, dass wir die Geräte am besten alle in der VSPC auf „managed“ stellen sollten?
Dadurch hätten wir zwar keine separaten Lizenzen mehr pro Kunde, da diese dann über unsere VSPC-Lizenz laufen würden, aber vermutlich auch die beschriebenen Probleme nicht mehr.

Gibt es weitere Nachteile, wenn man die Agents in der VSPC auf „managed“ setzt?

Vielen Dank für jede Hilfe!

1 comment

Tobias Gietz
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  • Comes here often
  • March 17, 2026

Hallo Sebastian, 

ich würde grundsätzlich die “managed” Variante für Agents empfehlen, die direkt über die VSPC verwaltet werden. 

Das hat eigentlich nur Vorteile: 

  • Du muss keine Einzellizenzen mehr ausstellen, sondern nutzt eine große Lizenz, die zentral in der VSPC eingespielt wird und für alle Agents Kundenübergreifend zum Einsatz kommt. 
  • Die VSPC kennt durch den Management-Agent, die Zugehörigkeit zu den Companies und kann den Verbrauch trotzdem granular Auswerten und Reporten.
  • Du musst keine Angst mehr haben, dass eine Lizenz abläuft oder ungültig wird, solange die Management-Agents mit der VSPC verbunden sind. 

Wichtig ist, die Lizenz der VSPC anzupassen, so dass die Summe aller Agent-Workloads, die direkt von der VSPC verwaltet werden, Punkte-technisch abgedeckt ist. Hierzu einfach in der VSPC unter “Configuration” → “License Information” die Lizenz tauschen, durch eine “Agent-Lizenz” mit der entsprechenden Punkte-Anzahl (Siehe Screenshot).

Hinweis: Die Lizenz darf 10-20% größer ausgestellt werden, als der tatsächliche Verbrauch, um Wachstum abzudecken. Man zahlt als MSP ja nur den tatsächlichen Verbrauch und hat somit keine Mehrkosten. 

 

 

Ich würde zusätzlich empfehlen, Auto-Reporting einzuschalten, sofern ihr das nicht schon habt. Die Funktion muss einmalig im Puls-Portal beantragt werden. Eine Anleitung dazu findest du hier: https://helpcenter.veeam.com/docs/vcsp/refguide/automatic_license_reporting.html 

Damit Auto License Key-Update funktioniert, müssen die Veeam Komponenten mit dem Lizenzserver *.butler.veeam.com und autolk.veeam.com kommunizieren können. 

Siehe: https://helpcenter.veeam.com/docs/vcsp/refguide/license_key_update.html 

 

Wichtig: Die Einzelkeys am besten nach der Umstellung im Puls-Portal löschen, sonst meldet sich irgendwann die Audit-Abteilung bei dir und bittet darum, ungenutzte Keys, die nicht reported werden, aufzuräumen. 

 

Viele Grüße 

Tobias